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Gibt es Momente, in denen Sie sich selber besser verstehen möchten? Sind Sie manchmal mit sich selber unzufrieden? Spüren Sie Ihre eigenen Bedürfnisse öfters zu spät oder haben Sie Mühe, eigene Bedürfnisse ernst zu nehmen? Sind Sie, zum Beispiel in einem helfenden Beruf auf eine gute Selbst- und Fremdwahrnehmung angewiesen?
Musiktherapie ist eine hervorragende Methode, sich selber besser kennen und verstehen zu lernen, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln und zu lernen, Beziehungen partnerschaftlicher und soziale Kontakte ausgewogener zu gestalten. Und Sie können dabei einüben, mit sich selber sorgfältiger umzugehen. Musiktherapie kann helfen:
"Wo Gefühle nicht in Worte zu fassen sind, stösst traditionelle Psychotherapie an ihre Grenzen. Klänge und Rhythmen dagegen können frühe, vorsprachliche Erfahrungen zum Ausdruck und das Unbewußte zum Sprechen bringen. Die moderne Musiktherapie nutzt diesen künstlerischen Zugang auf faszinierende Weise." Irmtraud Tarr-Krüger |
Musiktherapie, eine aktualisierte Form ursprünglichster Lebenshilfe
Musiktherapie greift auf eine der ursprünglichsten Formen von Lebenshilfe zurück. Musik ist seit Urzeiten das Medium, das den Menschen hilft, Erfahrungen auszudrücken, wenn Worte fehlen. Mit einfachen Rhythmen und Klängen in unzähligen Variationen kann die ganze Palette menschlicher Erfahrung eingefangen und hörbar gemacht werden. Die besondere Chance der Arbeit mit Musik ist, dass Emotionen gelebt und (für geschulte Ohren) auch wortlos verständlich ausgedrückt werden können. In der Musiktherapie bietet nebst tieferen Erkenntnissen über sich selbst und über lebensgeschichtliche Zusammenhänge die Chance, neue Verhaltensweisen einzuüben.
Psychotherapeutische Musiktherapie
Musiktherapie ist professionelle Hilfe mit Einsatz von Klängen, Rhythmen, einfachen Melodien, begleitet von Gespräch Musiktherapie hat sich besonders bewährt, um emotionale Blockaden zu lösen und die dazugehörigen Gefühle ausdrücken zu können und bei Kontakt- und Kommunikationsproblemen. Musik als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel fördert und stärkt die gesunden Anteile der Person. Wenn Gefühle blockiert sind, nicht (mehr) wahrgenommen werden oder nicht in Worten ausgedrückt werden können, stösst die verbale Psychotherapie an ihre Grenzen. Klänge und Rhythmen hingegen können Unbewusstem Sprache verleihen und Emotionen wieder erfahrbar machen. Im Gespräch analysieren wir die lebensgeschichtlichen Zusammenhänge und lernen, die in der Musik gemachten Erfahrungen für den Alltag fruchtbar zu machen. Christine Zemp-Meier |